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Lieferzeiten bei Werbeartikeln: So kommt Ihre Bestellung rechtzeitig an

von: Tobias Wiegers | 27.10.2026, 09:19:09

Lieferzeiten bei Werbeartikeln: So kommt Ihre Bestellung rechtzeitig an

Ein fehlender Werbeartikel fällt spätestens dann auf, wenn die Messe beginnt, das Firmenjubiläum stattfindet oder die Weihnachtsgeschenke verteilt werden sollen. Deshalb gehört die Lieferzeit bei Werbeartikeln zu den wichtigsten Punkten einer Bestellung.

Eine pauschale Aussage wie „Werbeartikel brauchen zehn Tage“ hilft dabei wenig. Kugelschreiber, Trinkflaschen, Taschen, Textilien oder individuell gravierte Produkte haben unterschiedliche Produktionszeiten. Hinzu kommen Druckverfahren, Stückzahl, Warenverfügbarkeit und die Zeit bis zur Druckfreigabe.

Bei Media Werbung sehen Sie deshalb direkt beim jeweiligen Artikel die aktuelle Lieferzeit – sowohl ohne Werbeanbringung als auch mit Druck oder Veredelung. Das ist für die Terminplanung wesentlich aussagekräftiger als eine allgemeine Lieferzeit für das gesamte Sortiment.

Gerade jetzt, mit Beginn der Herbst- und Weihnachtshochsaison, sollte außerdem etwas mehr Zeit eingeplant werden. Produktionskapazitäten werden stärker ausgelastet und besonders gefragte Artikel können schneller vergriffen sein. Je früher bestellt wird, desto größer sind Produktauswahl und Planungssicherheit.

Lieferzeit immer direkt beim gewünschten Werbeartikel prüfen

Der wichtigste Tipp ist gleichzeitig der einfachste: Prüfen Sie die Lieferzeit nicht erst nach der Bestellung.

Auf unseren Produktseiten wird bei jedem Artikel angezeigt, mit welcher Lieferzeit aktuell gerechnet werden kann. Dabei unterscheiden wir zwischen:

  • Lieferzeit des Artikels ohne Druck
  • Lieferzeit mit Werbeanbringung beziehungsweise Veredelung

Das ist wichtig, denn ein Artikel kann beispielsweise kurzfristig als unbedruckte Lagerware verfügbar sein, während für Druck oder Gravur zusätzliche Produktionszeit benötigt wird.

Umgekehrt kann ein Produkt trotz grundsätzlich schneller Veredelung nicht kurzfristig produziert werden, wenn die gewünschte Farbe oder Menge aktuell nicht ausreichend verfügbar ist.

Die Angaben auf der jeweiligen Produktseite sind deshalb immer die beste erste Orientierung.

Bei einem festen Termin sollte trotzdem nicht bis zum letzten möglichen Tag gewartet werden. Lieferzeiten können sich durch besonders hohe Nachfrage, Produktionsauslastung oder kurzfristige Bestandsveränderungen verlängern.

Die Lieferzeit beginnt nicht mit der ersten Anfrage

Ein Punkt wird bei zeitkritischen Bestellungen häufig unterschätzt: Die eigentliche Produktionszeit beginnt normalerweise erst, wenn alle notwendigen Angaben vorliegen und die Gestaltung freigegeben wurde.

Dazu gehören insbesondere:

  • Artikel und Stückzahl
  • gewünschte Produktfarbe
  • Druckposition
  • Druckfarben beziehungsweise gewünschte Veredelung
  • verwendbare Druckdaten
  • Lieferadresse
  • verbindlicher Wunschtermin

Nach Prüfung der Druckdaten erstellen wir einen Korrekturabzug. Ohne Druckfreigabe beginnt keine Produktion.

Das ist wichtig, weil dadurch Fehler vermieden werden. Gleichzeitig bedeutet es aber: Wenn eine Freigabe zwei oder drei Tage intern durch mehrere Abteilungen läuft, fehlen diese Tage später in der Produktion.

Wer einen festen Veranstaltungstermin hat, sollte deshalb auch die eigene interne Freigabezeit berücksichtigen.

So lesen Sie die Lieferzeit richtig

Angenommen, ein Artikel ist ohne Druck kurzfristig verfügbar, die bedruckte Variante benötigt jedoch mehrere zusätzliche Arbeitstage.

Dann sollte für die tatsächliche Bestellung nicht mit der Lieferzeit der unbedruckten Ware gerechnet werden, sondern mit der auf der Produktseite angegebenen Zeit inklusive Werbeanbringung.

Hinzu kommt sinnvollerweise ein kleiner Sicherheitspuffer.

Besonders bei:

  • Messen
  • Veranstaltungen
  • Firmenjubiläen
  • Eröffnungen
  • Weihnachtsaktionen
  • Mitarbeiterveranstaltungen
  • Schul- oder Semesterstarts

sollte die Ware nicht erst am eigentlichen Veranstaltungstag eintreffen.

Für eine Messe ist beispielsweise eine Lieferung einige Tage vor Aufbau wesentlich sicherer als eine Zustellung am letzten möglichen Tag.

Jetzt beginnt die Hochsaison – Lieferzeiten können steigen

Im Herbst verändert sich die Situation im Werbeartikelgeschäft regelmäßig.

Unternehmen bestellen Weihnachtsgeschenke, Jahresabschlusspräsente, Artikel für Weihnachtsfeiern und gleichzeitig bereits Werbemittel für Veranstaltungen zu Beginn des neuen Jahres.

Dadurch steigt die Auslastung bei Herstellern, Druckereien und Versanddienstleistern.

Besonders beliebte Werbeartikel zu Weihnachten mit Logo können im Laufe der Saison außerdem in einzelnen Farben oder Stückzahlen ausverkauft sein.

Das bedeutet nicht, dass kurzfristige Produktionen nicht mehr möglich sind. Es bedeutet aber: Die Auswahl wird kleiner, je näher Weihnachten rückt.

Wer bereits weiß, dass Weihnachtsgeschenke benötigt werden, sollte deshalb nicht darauf warten, dass der Dezember näher kommt.

Eine Bestellung Ende Oktober oder Anfang November bietet normalerweise deutlich mehr Auswahl und Planungsspielraum als eine Anfrage wenige Tage vor Weihnachten.

Der Artikel bestimmt die Produktionszeit

Nicht jeder Werbeartikel wird auf dieselbe Weise produziert.

Ein Kugelschreiber mit einfachem einfarbigem Druck hat einen anderen Produktionsablauf als eine Jacke mit Stickerei oder eine Trinkflasche mit Rundumveredelung.

Kugelschreiber und klassische Streuartikel

Kugelschreiber, Einkaufschips, einfache Taschen oder kleinere Streuartikel lassen sich häufig vergleichsweise schnell produzieren, wenn Ware und Druckkapazität vorhanden sind.

Bei sehr großen Stückzahlen, mehreren Druckfarben oder mehreren Druckpositionen kann sich die Produktionszeit allerdings verlängern.

Trinkflaschen, Becher und Metallartikel

Bei Trinkflaschen und Metallartikeln hängt die Produktionszeit stark von der Veredelung ab.

Ein einfacher Druck benötigt andere Arbeitsschritte als eine Lasergravur oder eine 360°-Veredelung.

Auch individuelle Namen erhöhen den Produktionsaufwand, weil jedes Produkt unterschiedliche Daten erhält.

Textilien

Bei Textilien muss zunächst geprüft werden, ob alle benötigten Größen und Farben verfügbar sind.

Anschließend folgt die Veredelung.

Ein kleiner Brustdruck kann anders kalkuliert werden als ein großer Rückenaufdruck oder eine Stickerei. Werden verschiedene Größen einzeln sortiert oder für unterschiedliche Mitarbeitende zusammengestellt, entsteht zusätzlicher Aufwand.

Saisonartikel

Bei saisonalen Werbeartikeln kommt zur Produktionszeit die saisonale Nachfrage hinzu.

Ein Artikel kann technisch schnell bedruckbar sein und trotzdem kurzfristig nicht mehr in ausreichender Menge verfügbar sein.

Deshalb sollte bei Saisonartikeln nicht nur auf die Druckzeit, sondern auch auf den aktuellen Bestand geachtet werden.

Das Druckverfahren beeinflusst die Lieferzeit

Auch die Art der Veredelung entscheidet darüber, wie schnell ein Auftrag umgesetzt werden kann.

Einfarbige Drucke sind häufig unkomplizierter als mehrfarbige Motive. Bei mehreren Farben müssen Druckstände exakt eingerichtet und kontrolliert werden.

Digitaldruck kann bei mehrfarbigen Motiven eine gute Lösung sein. Lasergravuren sind besonders bei Metallartikeln langlebig und hochwertig. Bei Textilien kommen unter anderem Transferdruck, Siebdruck und Stickerei infrage.

Welches Verfahren zu welchem Material passt, zeigen wir ausführlicher in unseren Informationen zu Drucktechniken.

Für einen festen Liefertermin sollte nicht automatisch das vermeintlich schnellste Verfahren ausgewählt werden. Die Veredelung muss auch zum Artikel und zur späteren Nutzung passen.

Eine Tasse, die regelmäßig gespült wird, oder eine Trinkflasche für den täglichen Gebrauch benötigt eine andere Betrachtung als ein Werbeartikel für eine einmalige Veranstaltung.

Gute Druckdaten sparen wertvolle Zeit

Bei kurzfristigen Aufträgen können unvollständige oder ungeeignete Druckdaten schnell zum eigentlichen Zeitproblem werden.

Optimal sind saubere Vektordaten, beispielsweise als:

  • PDF
  • EPS
  • AI
  • SVG

Ein Logo aus einer E-Mail-Signatur, ein Screenshot oder eine sehr kleine JPG-Datei eignet sich dagegen häufig nicht direkt für die Produktion.

Wir prüfen die gelieferten Druckdaten vor der Produktion. Trotzdem gilt: Je sauberer die Daten angeliefert werden, desto weniger Rückfragen entstehen.

Bei einem sehr engen Termin können bereits ein oder zwei Tage für eine neue Datei oder eine fehlende Freigabe entscheidend sein.

Deshalb sollte bei zeitkritischen Aufträgen das Logo möglichst direkt zusammen mit der Anfrage bereitgestellt werden.

Expressproduktion: Wenn es wirklich schnell gehen muss

Für besonders kurzfristige Projekte gibt es unsere Express-Werbeartikel mit Logo.

Dabei handelt es sich um Produkte und Veredelungen, bei denen eine besonders schnelle Produktion möglich sein kann.

Express bedeutet aber nicht, dass jeder beliebige Artikel innerhalb von 24 oder 48 Stunden produziert werden kann.

Voraussetzungen sind unter anderem:

  • ausreichender Warenbestand
  • geeignete Druckdaten
  • kurzfristige Druckfreigabe
  • passende Veredelung
  • freie Produktionskapazität
  • realistischer Versandweg

Sonderfarben, sehr große Stückzahlen, mehrere Druckpositionen oder aufwendige Sonderanfertigungen lassen sich nicht beliebig beschleunigen.

Bei einem festen Termin sollte deshalb immer das konkrete Lieferdatum genannt werden.

Dann kann geprüft werden, ob der gewünschte Artikel realistisch produziert werden kann oder ob eine ähnliche Alternative mehr Sicherheit bietet.

Rückwärts planen statt auf den letzten Tag bestellen

Bei einem festen Termin funktioniert eine einfache Rückwärtsplanung besonders gut.

Nehmen wir an, eine Veranstaltung findet an einem Freitag statt.

Dann sollte die Ware nicht erst am Donnerstag eintreffen. Sinnvoller ist beispielsweise eine Lieferung zu Beginn derselben Woche oder noch früher.

Von diesem gewünschten Wareneingang werden anschließend rückwärts berücksichtigt:

  1. Versandzeit
  2. Verpackung und Qualitätskontrolle
  3. Produktion beziehungsweise Veredelung
  4. Druckfreigabe
  5. Prüfung der Druckdaten
  6. interne Abstimmung im eigenen Unternehmen

Dadurch entsteht ein deutlich realistischerer Zeitplan.

Vor allem größere Unternehmen sollten berücksichtigen, dass eine Druckfreigabe manchmal durch Marketing, Einkauf oder Geschäftsführung bestätigt werden muss. Diese Zeit liegt außerhalb der eigentlichen Produktion, beeinflusst den Liefertermin aber genauso.

Weihnachtswerbeartikel besser jetzt als später bestellen

Bei Weihnachtsartikeln ist frühes Bestellen besonders sinnvoll.

Im Laufe von November und Dezember treffen mehrere Faktoren zusammen:

  • steigende Nachfrage
  • sinkende Lagerbestände
  • hohe Auslastung der Veredelung
  • zusätzliche Belastung der Paketdienste
  • Feiertage und verkürzte Produktionswochen

Wer sich bereits für eine Weihnachtsaktion entschieden hat, gewinnt durch Abwarten deshalb meistens nichts.

Unter Werbeartikel zu Weihnachten mit Logo finden Sie saisonale Geschenkideen, Weihnachtsartikel und kleine Aufmerksamkeiten für Kunden und Mitarbeitende.

Je früher die Auswahl erfolgt, desto größer ist die Chance, Wunschfarbe, Wunschmenge und gewünschte Veredelung tatsächlich kombinieren zu können.

Diese fünf Angaben beschleunigen jede Terminanfrage

Wenn ein Liefertermin besonders wichtig ist, helfen uns fünf Angaben sofort weiter:

  • Artikel oder gewünschte Produktart
  • Stückzahl
  • Logo beziehungsweise Druckdaten
  • gewünschter Liefertermin
  • Lieferadresse

Falls noch kein konkreter Artikel feststeht, reicht auch eine kurze Beschreibung.

Zum Beispiel:

„Wir benötigen 500 Werbeartikel für eine Messe am 20. November. Die Ware soll spätestens fünf Tage vorher bei uns eintreffen. Budget maximal 3 Euro pro Stück inklusive einfarbigem Druck.“

Mit einer solchen Anfrage lässt sich wesentlich schneller beurteilen, welche Produkte tatsächlich infrage kommen.

Die wichtigste Lieferzeit steht direkt beim Artikel

Werbeartikel haben keine einheitliche Lieferzeit.

Deshalb geben wir bei unseren Produkten möglichst konkret an, mit welcher Lieferzeit ohne Druck und mit Werbeanbringung aktuell gerechnet werden kann.

Diese Angabe sollte immer die Grundlage der Planung sein.

Bei einem wichtigen Termin empfehlen wir trotzdem, nicht bis zur rechnerisch letzten Möglichkeit zu warten. Warenbestände können sich verändern, Produktionskapazitäten können insbesondere in der Hochsaison stärker ausgelastet sein und auch Paketdienste können Verzögerungen haben.

Die einfachste Regel lautet deshalb:

Je wichtiger der Termin, desto weniger sollte die Bestellung auf Kante geplant werden.

Und gerade jetzt zum Beginn der Weihnachts- und Jahresendproduktion gilt: Je früher bestellt wird, desto größer sind Auswahl und Planungssicherheit.


Frank Meining

Beratung und Service

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Vor Druckbeginn erhalten Sie grundsätzlich einen Korrekturabzug zur Freigabe.
Die Datei sollte mindestens 300 dpi haben.

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